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Gold kaufen 2025: Warum Gold-ETFs den Markt dominieren

Gold steht im Jahr 2025 erneut im Fokus der Anleger. Der Preis des Edelmetalls hat neue Rekordstände erreicht, und die Nachfrage wächst sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Investoren. Während physische Barren und Münzen weiterhin gefragt sind, zeichnet sich ein klarer Trend ab: Der Boom der Gold-ETFs.

Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen rund um den Goldkauf und erklärt, warum börsengehandelte Goldfonds derzeit eine zentrale Rolle spielen.



1. Goldpreis auf Rekordniveau

Seit Anfang 2025 ist der Goldpreis deutlich gestiegen und hat die Marke von 4.000 US-Dollar pro Feinunze überschritten. Gründe dafür sind eine Kombination aus geopolitischen Spannungen, steigender Staatsverschuldung, Zinssenkungen der großen Notenbanken und anhaltender Unsicherheit an den Kapitalmärkten.

In diesem Umfeld suchen viele Anleger nach Stabilität und Inflationsschutz. Gold gilt nach wie vor als sicherer Hafen, wenn Aktienmärkte schwanken oder Währungen unter Druck geraten.


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2. Gold-ETFs gewinnen an Bedeutung

Ein besonders starker Trend zeigt sich im Bereich der Gold-ETFs. Diese börsengehandelten Fonds bilden den Goldpreis ab, ohne dass Anleger das Edelmetall selbst physisch besitzen müssen.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Gold-ETFs sind liquide, transparent und mit geringen Verwaltungskosten verbunden. Sie lassen sich wie Aktien an der Börse kaufen und verkaufen, was sie auch für kurzfristig orientierte Anleger interessant macht.

Nach Angaben des World Gold Council verzeichneten Gold-ETFs im dritten Quartal 2025 die höchsten Zuflüsse seit Beginn der Aufzeichnungen. Allein im September wurden weltweit mehr als 80 Tonnen Gold durch ETFs hinzugekauft.


3. Die beliebtesten Gold-ETFs 2025

Mehrere Produkte haben sich als besonders beliebt etabliert. Dazu gehören internationale Fonds wie der SPDR Gold Shares (GLD) und der iShares Physical Gold (IAU), aber auch europäische Varianten wie der Xetra-Gold (WKN A0S9GB) oder der WisdomTree Physical Gold (PHAU).

Alle diese Fonds sind physisch mit Gold hinterlegt, das in Hochsicherheitslagern verwahrt wird. Damit kombinieren sie den Komfort des Wertpapierhandels mit der realen Absicherung durch das Metall selbst.


4. Vergleich: Gold-ETF oder physisches Gold?

Ob ein ETF oder physisches Gold die bessere Wahl ist, hängt vom Anlageziel ab.

  • Gold-ETFs eignen sich besonders für Anleger, die Liquidität und Kosteneffizienz schätzen. Sie sind leicht handelbar, verursachen keine Lagerkosten und ermöglichen eine schnelle Reaktion auf Marktbewegungen.
  • Physisches Gold – also Barren und Münzen – bietet dagegen den Vorteil der vollständigen Unabhängigkeit vom Finanzsystem. Es kann anonym erworben werden und ist bei längerer Haltedauer in Deutschland steuerfrei.

Viele Experten empfehlen eine Kombination beider Formen, um Sicherheit und Flexibilität miteinander zu verbinden.


5. Einfluss von Zentralbanken und Großinvestoren

Ein weiterer Faktor für die starke Goldnachfrage ist das Kaufverhalten der Zentralbanken. Viele Länder, darunter China, Indien und Russland, haben ihre Goldreserven 2025 deutlich aufgestockt. Parallel dazu investieren Pensionsfonds und institutionelle Anleger verstärkt in Gold-ETFs.

Diese Entwicklung sorgt für anhaltenden Preisdruck nach oben und stärkt die Position des Edelmetalls als globales Wertaufbewahrungsmittel. Weltweit sind inzwischen über 3.700 Tonnen Gold in ETFs hinterlegt – ein historischer Höchststand.


6. Chancen und Risiken

Trotz der positiven Marktentwicklung sollten Anleger auch die Risiken im Blick behalten. Der Goldpreis kann kurzfristig schwanken, und Gold-ETFs unterliegen – anders als physisches Gold – dem Finanzmarktrisiko. Zudem können steuerliche Unterschiede relevant sein: Während physisches Gold nach zwölf Monaten Haltefrist steuerfrei veräußert werden kann, gelten bei ETFs in der Regel andere Regeln.

Wer Gold als langfristige Absicherung nutzen möchte, sollte daher nicht ausschließlich auf börsengehandelte Produkte setzen.


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Fazit: Gold-ETFs prägen den Goldmarkt 2025

Der Goldmarkt befindet sich im Wandel. Gold-ETFs haben sich von einem Nischenprodukt zu einem zentralen Anlageinstrument entwickelt. Sie bieten Anlegern die Möglichkeit, schnell und effizient am Goldpreis teilzunehmen, ohne sich um Lagerung oder Versicherung kümmern zu müssen.

Gleichzeitig bleibt physisches Gold ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Portfolios, insbesondere zur Absicherung in Krisenzeiten. Die Kombination beider Anlageformen gilt derzeit als die ausgewogenste Strategie.

Langfristig spricht vieles dafür, dass Gold – ob physisch oder über ETFs – auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle in der globalen Vermögenssicherung spielen wird.

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